Der folgende Text wurde uns freundlicherweise von Werner Seip zur Verfügung gestellt:
Über 40 Teilnehmer bei Wanderung der Ebersgönser Feuerwehr
Am 6 Januar veranstaltete die Feuerwehr Ebersgöns eine historische Winterwanderung zu den Eisenerzgruben und Bergwerken rund um Ebersgöns. Man traf sich um 12.00 Uhr am Backhaus. Trotz des nicht so sch?nen Wetters hatten sich über 40 Teilnehmer eingefunden. Interessant dabei war, dass nicht nur Wanderer aus Ebersgöns sondern auch aus den umliegenden Dörfern und aus Butzbach dabei waren. Der weiteste Teilnehmer kam aus Florstadt.
Zunächst besuchte man die Grube Friedrich Wilhelm. Hier wurde von Werner Seip etliches über die Geschichte dieser Eisenerzgrube erzählt. Auch ältere Ebersgönser, die an der Wanderung teilnahmen konnten noch viel erzählen. Erstaunlich war, wie groß das Interesse der Teilnehmer an der Vergangenheit dieser Eisenerzgrube war. Da auch genaue Daten über die Menge des abgebauten Eisenerzes vorlagen, konnten die meisten Fragen umfassend beantwortet werden. Man diskutierte anschliessend über eine Grube "Heimlich", in Ebersgöns, von der auch genaue Zahlen über Mitarbeiter, Abbaumengen und deren Stillegung vorlagen. Es ist jedoch nirgends verzeichnet, wo genau diese Grube gelegen hat.
Man ging dann weiter zum "Steinernen Brückchen". Ab hier übernahm die Heimatforscherin Helga Block die Führung und erzählte Begebenheiten aus früheren Jahren. Am Steinernen Brüchen war auch ein Stop mit Verpflegung.
Anschließend wanderte man zum "Dreiländereck". Hier zeigte Frau Block seltene Grenzsteine und erklärte die eingeschlagenen Abkürzungen. Vom Dreiländereck ging es weiter zur "Wolfskaute". Hier wurde von Helga Block erzählt, wie man früher Wölfe gefangen hat.
Nicht weit davon liegt die Ebersgönser Eisenerzgrube "Sorgenlos". Auch von "Sorgenlos" konnte man etliches erzählen. Zum Schluß ging man noch zum "alten Ebersgönser Steinbruch" am Wetzelsberg. Hier konnten auch wieder die älteren Ebersgönser viel wissenswertes beitragen, da sie diesen Kalksteinbruch noch in "Aktion" erlebt haben.
Nach einer Wanderstrecke von 8,5 km kam man froh gelaunt wieder am Backhaus in Ebersgöns an. Ein Teil der Wanderer traf sich dann noch zu einem Essen im Gasthaus Dorfkrug in Ebersgöns.
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