Die Sonne scheint und die lauen Sommerabende laden zum Grillen ein. Viele Menschen in Deutschland erleiden jährlich schwerste Brandverletzungen beim Grillen. Leichtsinn und das Unterschätzen der Gefahren führen oft zu schweren Verbrennungen, die einen Menschen ein Leben lang kennzeichnen.
Deshalb ein paar Tipps:
Achten Sie immer auf einen sicheren Stand des Grills und dass dieser sich im ausreichendem Abstand zu brennbarem Gut (Hecken, Bäume, etc.) befindet. Hier gilt nach einer Faustregel ein Abstand von 5 Metern als ausreichend.
Verwenden Sie handelsübliche Grillkohle, -briketts und -anzünder.
Versuchen Sie nicht das Grillfeuer mit Benzin oder anderen Brandbeschleunigern anzuzünden. Nehmen Sie lieber einen Grillanzünder mehr.
Wenn die Glut entfacht ist, schütten Sie keinen Flüssiganzünder mehr nach.
In geschlossenen Räumen sollten Sie das Grillen vermeiden.
Bei starkem Wind auf Funkenflug achten und im Zweifelsfall die Glut bzw. das Feuer verringern.
Lassen Sie den Grill bzw. das Grillfeuer nicht unbeaufsichtigt, besonders wenn Kinder mit dabei sind.
Stellen Sie einen mit Wasser gefüllten Eimer in Griffweite. Bereits dieser eine Eimer Wasser kann das schlimmste verhindern.
Sollte sich doch jemand Verbrennungen zuziehen: Kühlen Sie kleinere Verbrennungen mit lauwarmen Wasser und alarmieren Sie direkt den Rettungsdienst. Verwende Sie zum Kühlen auf keine Falls kaltes Wasser (Schockgefahr!).
Sollte das Feuer außer Kontrolle geraten rufen Sie umgehend die Feuerwehr.
Die restliche Asche oder Grillkohle sollte erst dann entsorgt werden, wenn diese vollständig erloschen ist. Nicht in Pappkartons oder Plastikmülleimer werfen. Hier tut ein Blecheimer gute Dienste. Im Zweifelsfall
löschen Sie die Glut
zunächst mit Wasser vollständig ab.